Punktgenau und sparsam: flüssiggasbetriebene Hallenheizung
Als das bayerische Traditionsunternehmen Baierl & Demmelhuber seine neue Fertigungshalle im sächsischen Hainichen plante, war die Frage nach einem effizienten Heizsystem schnell geklärt: Um eine optimale Arbeitstemperatur zu gewährleisten, entschied sich der Experte für Innenausbau für eine flüssiggasbetriebene Lösung. "Wir wollten ein effizientes Heizsystem haben, das einzelne Bereiche flexibel erwärmt," erklärt Projektleiter Bernhard Leitner-Unterhitzenberger.
Die Technik: Die fünf unter der Hallendecke montierten Dunkelstrahler werden mit Flüssiggas aus einem 6.000-Liter-Tank versorgt. Jede Strahler-Einheit lässt sich separat bedienen. Eine automatische Zeitschaltuhr sorgt dafür, dass die Infrarotstrahler eine halbe Stunde vor Produktionsbeginn in Betrieb gehen und die Halle konstant auf rund 18 Grad heizen. Am Ende des Arbeitstages und an den Wochenenden schaltet die Anlage in den Nachtbetrieb, die Temperatur sinkt auf zehn Grad ab.
Die Vorteile: Im Gegensatz zu konventionellen Umluftheizungen, bei denen sich oft die warme Luft unter dem Hallendach staut, ermöglichen flüssiggasbetriebene Strahler die punktgenaue Erwärmung bestimmter Flächen. Kostspieliger Energieverbrauch wird so vermieden. Zudem entstehen bei der Beheizung der Halle weder Abgase noch unangenehme Zugluft.
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