Flüssiggas Anwendungen Wärmeenergie

Autolackiererei Hörter

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Umgerüstet für die Zukunft: Autolackiererei Hörter

Die Firma Hörter modernisierte ihren Betrieb und richtete ihn komplett umweltschonend aus. Dazu zählte auch ein neues Energiekonzept mit flüssiggasbetriebenem Gasflächenbrenner, Blockheizkraftwerk und Spitzenlastkessel. "Ich war direkt begeistert," erzählt der Inhaber Heinz Hörter, "Strom und Wärme gleichzeitig zu erzeugen, ist eine kluge Sache."

Die Technik: Seit der Umstellung auf PRIMAGAS nutzt man im Lackierbetrieb Hörter einen Gasflächenbrenner, der mit Flüssiggas betrieben wird. Zusätzlich ist die Spritzkabine mit vier großen Heizkörpern ausgestattet. Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein Fahrzeug abschließend trocknet. Dafür reicht eine Temperatur von 30 bis 40 Grad. Die Wärme dafür gewinnt der Familienbetrieb über ein flüssiggasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW), das gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Sollte einmal mehr Wärme nötig sein, schaltet sich automatisch ein Spitzenlastkessel ein.

Die Vorteile: Mit der Umrüstung auf ein umweltverträgliches Energiesystem schaffte Heinz Hörter eine optimale Grundlage für seinen Sohn, der den Betrieb sukzessive übernehmen wird. 19.000 Tonnen CO2 spart allein die Kombination aus BHKW und Flüssiggas im Jahr ein. Denn das Blockheizkraftwerk nutzt die natürliche Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht und arbeitet dadurch besonders effizient. Das Gleiche gilt für den modernen Gasflächenbrenner.